Blog

15 Beiträge

Why Etsy? Here’s why

Vielleicht haben sich einige, die den Shop seit einer Weile verfolgen, gefragt, aus welchem Grund ein Shop auf Etsy eröffnet wurde. Gerade für small businesses, die eben kein Geld in eine eigene Website stecken und sich die Arbeit machen möchten, ist Etsy eine gute Alternative. Herzensmerch. hat aber eine Website. Also woran liegt es?

Im Grunde ganz einfach: Ein kleines Unternehmen lebt von Mundpropaganda, dem Teilen von Beiträgen und Artikeln und vor allem Bewertungen. Leider hinterlassen kaum Konzertmenschen Bewertungen zu den Produkten auf dieser Seite. Während es toll ist, dass auf Instagram die Freude über erhaltene Produkte geteilt wird, fehlt dieser Aspekt aber auf der Website. Auf Etsy ist es einfacher, Bewertungen zu hinterlassen und funktioniert automatisch. Es hilft auf dem Markt dort, das Unternehmen finden zu lassen. In der konzertfreien Zeit ist das für ein unser kleines Unternehmen unheimlich wichtig. Leute achten immer mehr auf Bewertungen, bevor sie Käufe tätigen.

Alles, was man bei Etsy finden kann, sind handgemachte oder gelagerte Sachen. Es ist nicht unbedingt der Platz für Print-On-Demand, auch wenn sich die Seite in die Richtung bewegt, da immer mehr Leute ihre Print-On-Demand Geschäfte zu Etsy bringen. Einige Dinge wird es exklusiv bei Etsy geben, mit der Zeit werdet Ihr sie jedoch auch hier finden.

ENGLISH

Maybe some people who have been following the shop, asked themselves why a shop on Etsy was opened. Especially for smal businesses who don’t want to invest money or work in an own website, Etsy is the place to go. Herzensmerch. has its own website though. So what about that?

Basically its very easy: A small business lives by recommendations, sharing of articles and products and especially ratings and reviews. Sadly, our customers barely rate the products on this side. While its awesome thats its being shared on social media, this aspect of a business is still lacking on this website. Its simply easier to ask for and get reviews on Etsy. The more you get, the more likely it is to grow your business. With concerts not taking place for 2 years, we really need growth and we need reviews to do it, especially since these days people pay attention to ratings more and more.

Everything you find on Etsy are handmade or stored things. Its not the place for Print-On-Demand clothing, even if that site slowly starts to get crowded by POD-businesses. Some things will be Etsy-exclusive but with more time we will add more products to our own website as well.

Update 08/12/2020

Die Deadline für die Bestellung der Kleidung ist erreicht. Jegliche Bestellungen, die nach dem 05.12. eingingen, können aufgrund der enormen Menge an Online-Bestellungen und dem Aufkommen bei Zustellern dieses Jahr nicht garantiert zu Weihnachten ankommen. Die Accessoires können noch bis in die Woche vor Weihnachten bestellt werden.

Bundles

Ihr habt nicht nur bei den Postkarten, sondern nun auch bei den Bändchen die Möglichkeit, Euch Eure eigenen Bundles zusammen zu stellen. Zwischen all den Produkten könnt ihr ab 3 Bändchen und ab 5 Postkarten bereits selbst entscheiden, welche Ihr haben möchtet und profitiert von einem Rabatt. So könnt Ihr Euch sicher sein das Bundle zu bekommen, dass auf Euren persönlichen Geschmack zugeschnitten ist. Bei den Bändchen war es vorher das Community Bundle, nun könnt Ihr Euch einen Mix erstellen aus gewebten Bändchen, bedruckten oder dem Silikon Bändchen.

Update 24.11.2020

What’s new, what’s coming next?

In den nächsten Tagen gibt es neue Postkarten und neue (gewebte) Bändchen.
Dazu allerdings wird es eine neue Option für die Bundles geben. Damit Ihr von Bundles und dem Rabatt profitieren könnt, wird es nicht nur ab einer bestimmten Anzahl der Produkte im Bundle diesen Rabatt geben, Ihr könnt auch selbst entscheiden, welche Produkte Ihr in dem Bundle überhaupt haben möchtet. Ihr möchtet doch alle Postkarten? Geht klar. Doch nur 5 davon, die Ihr am Besten findet? Alright!
Haltet die Augen offen, auf Instagram wird Bescheid gesagt, wenn es soweit ist.

Zusätzlich wird es im Dezember ein X-MAS-Bundle geben. Angesetzt ist hierfür der 06.12. – nagelt niemanden auf dieses Datum fest, es gibt leider momentan Verzögerungen, daher kann sich dies auch ändern. Plus 1, minus 4. So in dem Dreh.

Der Versand in die Schweiz wurde eingestellt. I’m sorry! Aufgrund von Komplikationen und langen Lieferzeiten, nicht funktionierenden Tracking-Links und vielen anderen Problem, ist es momentan nicht mehr zuverlässig, in die Schweiz zu verschicken. Weder Accessoires, noch Bekleidung.

Deadlines für Weihnachten

Mit dem Beginn des Novembers kommt der Advent und somit auch Weihnachten immer näher. Wie auch letztes Jahr, bekommt Ihr die Information, bis zu welchem Termin Bekleidung- sowie Accessoires bestellet werden müssen, um bei Euch rechtzeitig für Weihnachten anzukommen.

Da vor allem in diesem Jahr die Bestellungen online enorm gestiegen sind, bedeutet es für Druckereien auch teils mehr Zeit für die Bearbeitung.

Bekleidung und Mützen: bis zum 05.12.2020
Accessoires: bis zum 18.12.2020
Poster und Kalender (sofern noch verfügbar): bis zum 15.12.2020

Möchtet Ihr also jemanden zu Weihnachten eine Freunde machen, bitte habt die Deadlines im Kopf, da ansonsten nicht für eine rechtzeitige Lieferung garantiert werden kann.

Falls Ihr im Dezember den „All I Want For Christmas“ – Sweater tragen wollt, bestellt diesen am Besten bis zum ca. 15.11.2020

Update 16.10.2020

Einige wichtige Updates zu Euren Bestellungen von Kleidung

Wie bereits erwähnt, kommt es momentan bei den großen Größen (3XL-4XL) zu erheblichen Verzögerungen. Die Druckerei muss momentan viele Produkte wiederauffüllen und durch weiterhin limitierte Kapazität bezüglich Covid-19 dauert dies leider länger. Produkte werden per Print-On-Demand produziert – das bedeutet, erst gedruckt wenn bestellt wurde. Ihr könnt über info@herzensmerch.de gerne erfragen, wie der Status Eurer Bestellung ist. Falls die Produktion noch nicht gestartet ist, könnt Ihr gerne eine Stornierung beantragen.

Bestellungen, die nicht an Euch geliefert werden konnten oder abgeholt wurden, werden zurück an die Druckerei gesendet, mit der Option, sie erneut zu verschicken. Wahlweise an eine andere Adresse. Diese Rücksendung jedoch dauert teilweise Wochen, da Rücksendungen keine Priorität sind und langsamer verarbeitet werden.

Mehr als nur Live-Musik

Es gibt zwei Gruppen von Menschen in diesem Jahr: die einen, die sich Normalität zurückwünschen, den Virus und Entscheidungen respektieren und Anweisungen befolgen…. Und die anderen, die den Virus ignorieren oder leugnen, sich als „mutig“ hinstellen Hygieneregeln nicht zu befolgen und sich ihre Normalität auf eigene Faust zurückholen. Zweiteres resultiert natürlich darin, dass jegliche Normalität in ungreifbare Ferne rückt. Durch den Egoismus der zweiten Gruppe von Menschen, leidet die Allgemeinheit. Trotz der Rücksichtslosigkeit der zweiten Gruppe von Menschen, besitzen diese jedoch noch die Dreistigkeit, gegen Einschränkungen auf die Straße zu gehen oder ihre Verschwörungsbotschaften auf Social Media-Kanälen zu verbreiten- Einschränkungen, an denen sie selbst Schuld sind. Die dank ihrer Ignoranz notwendig sind, um andere Bürger zu schützen.

„First out, last in“

Die Veranstaltungsbranche ist, wie alle spätestens durch „Alarmstufe Rot“ realisiert haben, wohl am Schlimmsten von diesen Einschränkungen betroffen. Jegliche Kulturveranstaltungen waren die ersten, die in der Pandemie verboten wurden. Mitarbeiter der Clubs, Konzertveranstalter, Tontechniker waren die ersten, die Einpacken mussten. Künstler konzentrieren sich auf die Veröffentlichungen von Songs, die Arbeit an Alben, das Verkaufen von Merch. Kleine Künstler und Tour-und Konzertmitarbeiter müssen sich andere Jobs suchen, um sich das Leben finanzieren zu können. Legendäre kleine Venues stehen kurz vor der Insolvenz oder dem Verkauf, weil sie keine Chance auf Alternativen haben. An Lösungen und Unterstützung mangelt es. Jegliche Mitarbeiter, Künstler, Konzertgänger*innen oder Kulturliebhaber fragen sich zurecht: Inwiefern ist das fair?
Die Antwort ist simpel: Es ist nicht fair.

Während man anfangs hoffte, einige Monate würden sich die Menschen zusammenreißen, um das Virus einzudämmen, verbreiten viele mittlerweile das Gefühl einer „Jetzt erst recht!“-Mentalität. Immer mehr Verschwörungstheoretiker, die gegen das Land wettern, kleine und große private Parties, die geschmissen werden, große Hochzeiten und Geburtstage die gefeiert werden- viel zu lange und stark wurde auf die Disziplin und den Menschenverstand der Bürger gesetzt und vertraut, sich rücksichtsvoll zu verhalten. Eine kleine Gruppe ignoranter Menschen reicht aus, um einen ganzen Landkreis zu infizieren und weiter einzuschränken. Während stolz Fotos des Nicht-Tragen der Maske getwittert und andere aufgerufen werden ebenso „mutig“ zu sein, da niemand in diesem Staat wirklich kontrolliert, wird gleichzeitig der Staat als „Diktatur“ beschimpft. Als ein Land, der die Grundrechte einschränkt. Trotzdem können diese Menschen tun was sie wollen. Bei denen gilt es sich zu bedanken, dass jegliche Normalität nicht in Sicht ist.

Mittlerweile kommt die Frage auf, ob es jemals eine Normalität geben wird, wie wir sie kannten. Bestimmte Leute meckern auf hohem Niveau über die Einschränkung der Freiheit. Gleichzeitig nehmen sie sich aber die Freiheit zu tun, was sie wollen, um ihr Leben zu bereichern, egal wie Konsequenzen ausfallen. Für uns bedeutet diese Konsequenz in erster Linie, dass jegliche Arten von Kultur weiterhin nicht erlaubt sein werden. Und was ist ein Land ohne Kultur?

Auf Distanz seit Februar

Es gibt viele, die seit Februar, spätestens März, kaum noch unter Menschen gehen. Manche aus Angst, weil sie COPD haben und an dem Virus in wenigen Wochen sofort sterben würden. Oder weil sie andere Vorerkrankungen haben, durch die sie zwar angeschlagen sind, das Virus ihr Leben jedoch drastisch verkürzen würde. Dann gibt es jedoch noch Menschen, die vielleicht keine sichtbaren oder hörbaren Krankheiten haben; Menschen mit verschiedenen Arten von Depressionen.

Vielen ist sicherlich immernoch nicht bewusst, wie stark eine mentale Krankheit das Leben einschränkt. Vergleichen wir es simpel mit dem Minimalismus. Minimalismus bedeutet nicht, auf alle oder schöne Sachen zu verzichten, sondern Materielles zu limitieren und einen Wert aus den Dingen zu schöpfen, die man besitzt. „Du hast einen teuren Laptop? Und du nennst dich Minimalist? Hahaha“.
Ähnlich ist es mit Depressionen und Angstzuständen. Konzertgänger kennen das.

„Du bist depressiv aber gehst trotzdem auf Konzerte?“

Mentale Krankheiten oder Störungen bedeuten nicht, dass man wochenlang nur im Bett liegt und nichts tun will. Auch dies ist möglich und kommt vor, jedoch ist es keine allgemeine Definition. Wie bei allen anderen Krankheiten, ist der Verlauf und die Ausprägung von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Nicht selten hören wir jedoch von vielen Leuten, die unter Depressionen leiden, dass oftmals Musik ihnen hilft. Dass es eine spezielle Verbindung zu dieser Art von Kunst ist, die vieles erträglicher macht. Den größten Kampf haben viele mit sich selbst. Depressiv zu sein bedeutet jedoch auch, Dinge zu finden, bei denen man sich besser fühlt, die eine Situation erträglicher machen und daran festzuhalten. Vor allem Konzerte helfen, abzuschalten und die Sorgen zu vergessen.

Zahlreiche Menschen sehen Konzerte, Festivals oder andere Arten der Live-Erlebnisse als eine Flucht aus dem Alltag. Die ist nichts Materialistisches, an dem man hängt. Es sind Erfahrungen, Erlebnisse, Momente, die einem ewig im Gedächtnis bleiben. Die man mit anderen Gleichgesinnten teilt. Vollkommen egal, was momentan im Leben einer einzelnen Person vorfällt, Konzerte schreiben neue Geschichten. Sie sind mehr, als das bloße Kreischen in Richtung der Bühne, weil der Lieblingssänger, Sängerin oder Band gerade ihre Musik mit einer Halle teilen.

Die Einen haben Hobbies wie Reiten oder Malen, andere gehen am Wochenende gerne in die Disco und betrinken sich, feiern in WG-Parties oder gehen mit Freunden oft ins Kino. Häufig sind es für einige jedoch nur diese Konzerte, für die gespart wird, auf die man sich freut. Entweder man freut sich alleine und lernt neue Gleichgesinnte kennen, fährt zusammen mit Freunden oder trifft langjährige Konzertfreunde vor Ort wieder.

Tagträumen von der Warteschlange

Während manche im Sommer günstig Urlaub in Kroatien gemacht haben, weil sie es können, gibt es Hunderttausende von Menschen, die nie oder selten in den Urlaub fahren, allerdings auf Festivals sparen. Und wie der Festivalsommer ausgegangen ist, wissen wir alle. Keine Open-Airs, keine Festivals, keine Feste, keine Straßenkultur.
Anstatt sich im Herbst auf anstehende Gigs zu freuen, sitzt man zuhause und muss lesen, wie viele Neuinfektionen durch private, rücksichtslose Parties ausgelöst wurden. Anstatt in einer Warteschlange mit Waffeln und Gummibärchen zu sitzen und mit den Securities zu plaudern, vielleicht doch nochmal schnell in die Halle auf’s Klo zu dürfe, scrollt man durch seine Galerie auf dem Handy, um die verwackelten Videos der letzten Konzerte anzugucken. Konzerte, auf denen jeder im Publikum seine eigene Geschichte, seine eigene Vergangenheit hat. Man erkennt nicht, was die Person durchgemacht hat oder momentan durchmacht. Oder ob sie einfach nur aus Spaß dort ist. Nichts steht den Fans auf die Stirn geschrieben. Aber am Ende sind alle zusammen dort, um ihre Leidenschaft und die Liebe zur Musik zu feiern, sich frei zu fühlen, sie selbst zu sein und für wenige Stunden aus dem Alltag zu flüchten.

Don’t be sorry for having a passion

Wie ergeht es aber diesen Menschen, die seit Februar nichts haben außer ihrer Schule und der Arbeit?
Generell wird wenig Fokus auf die mentale Stabilität der Leute gesetzt, die seit Frühjahr viel zu Hause sind. Noch weniger Fokus wird jedoch gelegt auf die Menschen, die sich für Kultur interessieren, für Kultur leben und die Ersten waren, denen diese Leidenschaft genommen wurde und definitiv die Letzten sein werden, die all dies wieder genießen dürfen.
Verständlicherweise ist es für viele verwirrend oder gar ärgerlich, dass Fußballspiele mit Zuschauern stattfinden dürfen. Auch wenn dies unter Hygienemaßnahmen durchgeführt wird, ist die Antwort wiedermal simpel: Geld. Natürlich ist es viel einfacher für ein Fußballstadion und milliardenschwere Unternehmen und Vereine, die Plätze so zu verteilen, dass jegliche Maßnahmen eingehalten werden können. Ein Fußballstadion ist riesig. Fußball interessiert nicht jeden, durch finanzielle Mittel können sie es sich jedoch leisten. Ein kleiner Konzertclub, der seit Jahrzehnten existiert und eine Kapazität von 100 oder 150 Menschen besitzt, hat diese Möglichkeiten nicht.

Was Fans seit Monaten zu hören bekommen, sind Kommentare von Leuten, die ihre Leidenschaft definitiv nicht nachvollziehen können oder es nicht wollen.  „Es sind doch nur Konzerte“ oder „Konzerte sind unwichtig“. Solche Sprüche sind ohne Nachzudenken schnell gesagt, die Auswirkungen werden jedoch nicht bedacht. Muss sich eine Person, die vielleicht sogar seit Jahren an Depressionen oder Angstzuständen leidet, neben dem Verlust des Einzigen was sie glücklich macht, auch noch schuldig fühlen oder schämen, diese Erlebnisse zu vermissen? Sich etwas zu wünschen, dass sie aus ihren eigenen Gedanken, dem Alltag und Problemen holt?

Nicht jeder kann nachvollziehen was es bedeutet, in einer Halle oder einem Club mit Menschen zu sein, die Live-Musik oder Shows genauso genießen. Wie frei und gleichzeitig verbunden man sich fühlt. Dass man Songs, die man zuhause in jeder emotionalen Situation hört, plötzlich live hört, gesungen von Künstlern, die man liebt. Man singt laut mit und lässt alles hinter sich.
Jeder geht aus verschiedenen Gründen auf Konzerte und nicht immer müssen es dunkle Situationen sein, bei denen die Musik hilft. Es dürfen aber nicht die Menschen vergessen werden, bei denen genau dies der Fall ist. Die seit Monaten diese Freude nicht mehr erleben und spüren dürfen.

Simple Plan haben es vor einigen Jahren mit „This song saved my life“ verstanden. Durch Fans haben sie jahrelang mitbekommen, wie sehr die Existenz und Musik ihrer Band ihnen geholfen hat. Viele Künstler erleben es oft, dass sich Fans bedanken. Simple Plan riefen auf, Sätze und Erzählungen einzuschicken, inwiefern die Musik sie begleitet und unterstützt hat. Aus all diesen Zusendungen entstand der Song.
Demi Lovato ist sich in ihrer Rolle als Sängerin sicher, hat jedoch auch früh gemerkt, dass sie eine größere Rolle hat. Selbst mit mentalen Problemen zu kämpfen, öffnet sie sich, erzählt ihre Gefühle oftmals durch ihre Musik und ermutigt ihre Fans, verspricht ihnen, dass sie nicht allein sind– ob auf Social Media oder auf der Bühne.

Die Musik bleibt. Nichtsdestotrotz fehlt etwas ohne Konzerte. Von der finanziellen Situation jeglicher Mitarbeiter und kleiner Künstler abgesehen, leiden auch die Fans. Es ist für viele nicht nachvollziehbar, welch eine Leere die Pause von Konzerten hinterlassen kann. Unwissend, wie lange sie anhalten wird. Herablassende Sprüche und Kommentare sind nicht hilfreich. Sie sind sogar kontraproduktiv. Es es völlig irrelevant, ob man die Leidenschaft und Liebe nachvollziehen kann. Anstatt zu verurteilen oder sein Unverständnis bewertend abzugeben, sollte man nachfragen. Den Dialog suchen.

Manchmal ist Lachen ist die beste Medizin, andere schwören auf Schmerzmittel…. Und dann gibt es Konzertgängerinnen und Konzertgänger, Fans und Musikliebhaber, für die Konzerte & Live Erlebnisse Balsam für die Seele sind. Es ist an dieser Stelle wichtig zu betonen, dass Ihr nicht alleine seid. Findet Ihr euch in der Situation wieder, nicht zu wissen wohin mit Gefühlen, woraus Ihr Freude schöpfen könnt, dass Ihr Konzerte und das Zusammensein vermisst – redet darüber. Es gibt viel mehr Menschen, denen es ähnlich geht, als Ihr denkt.
Erlaubt Euch, Pausen zu nehmen. Weg von sozialen Medien und Nachrichten, in denen Ihr immer wieder Dinge lesen müsst, die Euch nicht gut tun, die Euch runterziehen.

Es fällt unheimlich schwer, positiv zu bleiben und zu sagen, irgendwann wird es wieder normal. Denn ein „irgendwann“ hilft für die momentane Situation nicht. Spart Euer Geld, legt immer wieder etwas zur Seite für die Tour Eures internationalen Lieblingsstars, die Ihr schon immer besuchen wolltet. Oder spart auf dieses ultrateure Meet & Greet, dass es auf der nächsten Tour sicherlich geben wird. Macht Euch Popcorn und ladet eine Freundin ein, für einen Konzert-DVD-Marathon. Denkt aber nicht, dass Eure Gefühle und das Vermissen übertrieben sind, schämt Euch nicht dafür, dass Euch die Leidenschaft fehlt, die Ihr seit Jahren auslebt. Ihr seid damit nicht alleine.

Die HZM Fan Choices 2020

Stattfinden oder lieber ausfallen lassen in diesem Ausnahmejahr?

Diese Frage wurde auf Instagram gestellt. Während Herzensmerch. selbst sich vorher eine Meinung gebildet hat und auf beide Möglichkeiten der Antworten vorbereitet war, ist es weiterhin wichtig, die Meinung der Follower und Fans der Künstler mit einzubeziehen. Am Ende sind es schliesslich diese Menschen, die für ihre Lieblinge voten möchten.
Mit 92% wurde für das Stattfinden der Fan Choices gestimmt.

Wieso dieses kleine Online-Event 2020 nicht pausieren sollte, erkläre ich hier.

Votings für die Musikbranche, Awards und Preise sind immer Events, bei denen Fans voller Leidenschaft dabei sind, sofern sie es dürfen. Es werden Nominierungen festgelegt, veröffentlicht und Fangemeinden stimmen ab. Nominierungen werden oft von einer Jury, Redakteuren oder anderen bestimmt. Oftmals geht es nach Verkaufszahlen der Alben, den meisten Streams, Interesse der Leser oder Ähnlichem. Die HZM Fan Choices sollen jedoch den Fans direkt die Möglichkeit geben, Künstler vorzuschlagen. So kam es 2019 auch dazu, dass eine verblüffte Flash Forward-Band sich fragte, wie es möglich war, dass sie unter den Nominierungen war- zusammen mit großen Bands wie Silbermond.
The beauty of follower-power: Auch wenn die Reichweite letztes Jahr noch etwas kleiner war als jetzt, haben sich auch Fans der kleineren Bands mobilisiert. Je mehr Vorschläge für Künstler eingeschickt werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie am Ende unter den Nominierungen sind. Da macht es keinen Unterschied, ob die Künstler kleine oder große Hallen füllen, 50.000 Exemplare eines Albums verkaufen, oder nur 2.000.

Wieso wäre es also schade, wenn die HZM Fan Choices nicht stattfinden?

2020 ist ein Ausnahmejahr. Ein Jahr, das die meisten von uns wahrscheinlich am liebsten vergessen würden. Sollen also die Fan Choices, die letztes Jahr erst ins Leben gerufen wurden, pausieren, weil nicht vorhersehbare externe Einflüsse dazu führten, zwei Kategorien der Fan Choices nicht gerecht füllen zu können? Eher nein.

Beste Tour und beste Halle. Es sind vor allem diese Kategorien, die es schwer zu besetzen geht. Natürlich fanden Anfang des Jahre Tourneen statt. Natürlich sollten die Künstler, die eine wunderschöne, beliebte Tour hinter sich haben auch geehrt werden – oder zumindest die Möglichkeit haben, geehrt zu werden. Bedenkt man jedoch, wie viele Künstler keine Chance hatten, ihre Tour auf die Beine zu stellen, wirkt es nur gerecht, diese Kategorien nächstes Jahr nachzuholen. Nichtsdestotrotz gab es dieses Jahr neue Songs, die veröffentlicht wurden. Es gibt immernoch Künstler, die man als beste Live-Band oder Sänger empfindet. Auch das Voting für die beste Live-Atmosphäre ist nicht gebunden an eine spezielle Tour.

Gerade in einem Jahr, das komischer, verwirrender und vielleicht auch ärgerlicher nicht sein kann, sollte man Alternativen finden und nicht verzichten.

Dementsprechend könnt Ihr Euch auf geänderte 2020er Kategorien einstellen, den gleichen Ablauf, den gleichen Spaß und die gleiche Spannung.

Updates zum 01.09.2020

Es gibt Neuigkeiten aus dem Land des Drucks.

Ab dem 01.09.2020 stellt die kooperierende Druckerei die Produktion um. Durch das hohe Aufkommen von Online-Bestellungen kann nicht mehr garantiert werden, dass jede Größe oder Farbe der Produkte in dem europäischen Zentrum produziert werden. Einige Größen- und Farbkombinatioen sind nur in anderen Druckereien möglich, daher kann es vereinzelt zu Sendungen aus den USA kommen. Die Versandpreise bleiben gleich, jedoch kann die Lieferung dadurch länger dauern. Bitte habt ebenfalls im Hinterkopf, dass es dementsprechend vereinzelt zu Zollgebühren kommen kann.
Sollten Bestellungen aufgrund der Kapazität umgeleitet werden, hat dies keinen Einfluss auf den Preis oder die Qualität der Bekleidung. Accessoires und Printprodukte werden weiterhin innerhalb einer Woche aus Deutschland verschickt.

Updates 30.06.2020

Bekleidung:
Immernoch sind einige Druckereien durch das hohe Aufkommen der Online-Bestellungen in allen Bereichen an ihrem Limit, erweitern aber ihre Kapazitäten. Unserer Druckerei geht es genauso. Produkte mit Druck werden langsam aber sicher wieder in gewohntem Tempo produziert, Produkte mit Stickerei dauern jedoch weiterhin länger. Auch die Lieferung ist noch nicht wieder in dem Normalbereich angekommen, weswegen bitte weiterhin Geduld angebracht ist.

Accessoires und Print:
Um Euch auch weiterhin kleine, essentielle Produkte anbieten zu können, wird für jegliche Buttons, Bändchen oder Postkarten eine Versandkostenpauschale erhoben, die zuzüglich zu der Bekleidung berechnet wird, da Accessoires separat der Kleidung verschickt werden.

What’s next?
In den nächsten Wochen erwarten Euch einige neue Produkte, Ideen, Gewinnspiele und mehr. Augen auf. 😉

Versand in die Schweiz

Wie bereits in einem anderen Post und auf Instagram angesprochen, ist mir die Transparanz des Shops wichtig. Dementsprechend habe ich auch bereits erklärt, aus welchem Grund die Preise für die Bekleidung teilweise niedrig gehalten sind oder wieso sie zu bestimmten Zeitpunkten erhöht werden: ich möchte, dass sich viele Menschen jegliche Bekleidung oder Accessoires leisten können, ohne sich beim Kauf zu fragen, ob der hohe Preis jetzt angemessen war. Natürlich resultiert der günstige Preis in einem sehr niedrigen Gewinn. Dieser Shop wurde jedoch nicht ins Leben gerufen, um in kurzer Zeit viel Profit zu machen, sondern auf langfristige Zeit vielen Menschen ermöglichen zu können, sich mit Konzertmerch eindecken zu können.
Da der Shop (momentan noch) mit Printful zusammen arbeitet, setz dieser Anbieter die Kosten für die Produktion und den Versand fest. Leider sind die Versandkosten bei Printful seit November in die Höhe gestiegen. Den Versand nach Deutschland halte ich trotzdem bei 4,90€, auch wenn ich bei dem Anbieter teilweise das Doppelte zahlen muss, je nach Bestellung.
Bezüglich der Schweiz gibt es nun jedoch wichtige Änderungen. Printful hat eine neue Kategorie „EFTA states“ hinzugefügt. „The EFTA states are members of the European Free Trade Association which has its own industry trade agreements. And because those agreements contribute to higher shipping costs, we’ll separate those countries in our shipping regions too.“
Das bedeutet im Klartext: Der Versand kostet im Durchschnitt 10€ in die Schweiz. 8,99€ oder 9,99€ je nach Produkt, plus 2€ für jedes weitere Produkt. Dementsprechend kann der Versand für mich bis zu 13€ kosten. Daher wurde der Versand in die Schweiz hier bei Herzensmerch. nun auf 7,90€ erhöht, um die weitere Lieferung in das Land finanziell gewährleisten zu können.